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Allgemeine Reifeninformationen


Die meisten Reifen unserer Fahrzeuge werden mehr als stiefmütterlich behandelt, und das völlig zu unrecht. Die Reifen sind das wichtigste Bindeglied zwischen Fahrzeug und Fahrbahn. Sie müssen sämtliche Kräfte zwischen Fahrzeug und Fahrbahn übertragen und sollen unser Fahrzeug auf der Fahrbahn halten. Des weiteren stellen sie ein passives Element der Federung dar. Auf Grund dieser besonderen Bedeutung hat der Gesetzgeber eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vorgeschrieben. Das ist auch wirklich das absolute Minimum, da sich bereits bei einer Profiltiefe von 3 mm die Fahreigenschaften des Fahrzeuges wesentlich verschlechtern. Insbesondere die Gefahr von Aquaplaning bei höheren Geschwindigkeiten steigt um ein vielfaches. Verschleissmarken im Reifenprofil erleichtern es zu erkennen wann ein Reifen unbrauchbar ist.

 

Sehr oft wird auch der Reifenluftdruck vernachlässigt. Dessen richtige Wahl ist entscheidend für die Lebensdauer der Reifen und für ein optimales Fahrverhalten des Fahrzeuges. Darum geben die Fahrzeughersteller entsprechende Vorgaben die die auch den Beladungszustand berücksichtigen. Bei vielen Fahrzeugherstellern findet man diese Angaben auf Aufklebern in den Tankklappen oder an den Türsäulen.

 

Aber nicht nur das sind wichtige Aspekte um den Reifen mehr Beachtung zu schenken, sondern die Reifen sind auch ein Spiegelbild des Zustandes Ihres Fahrzeuges. Am Zustand der Reifen und des Laufbildes des Reifenprofils kann man unter anderm Defekte der Radaufhängung oder an den Stoßdämpfern erkennen und Rückschlüsse auf die Radeinstellung (Spur, Sturz) ziehen.

 

Reifen-Geschichte

  • 1839 Entdeckung der Vulkanisation durch den Amerikaner Cr. Goodyear, Vorraussetzung für die Entwicklung von Kraftfahrzeugreifen
  • erste Automobile fuhren auf Vollgummireifen
  • 1888 Erstes Patent für die Entwicklung von Luftreifen für den Engländer J.B. Dunlop
  • 1897 Erste Fahrzeuge werden mit Luftreifen nach Dunlops Patent ausgerüstet
  • ständige Weiterentwicklung im Reifenaufbau und ständige Weiterentwicklung und Erprobung von Gummimischungen

 

Reifenarten

Sommerreifen:

Reifen die speziell für den Sommerbetrieb ausgelegt sind. Die Gummimischung der Reifen ist so ausgelegt, dass diese auch bei hohen Temperaturen, immerhin bis zu 60 Grad Asphalttemperatur und mehr, eine gute Haftung garantiert und große Temperaturschwankungen vertragen mit nur geringen Auswirkungen auf das Fahrverhalten. Das Profil ist so ausgelegt, dass es in der Lage ist große Wassermengen abzuleiten, um möglichst Aquaplaning zu verhindern.

 

Winterreifen:

Reifen speziell für den Winterbetrieb. Die spezielle Gummimischung sorgt dafür dass die Reifen auch bei niedrigen Temperaturen nicht hart werden und somit eine gute Fahrbahnhaftung garantiert ist. Sommerreifen werden dagegen schon bei ca. 5°C so hart, dass die Fahrbahnhaftung wesentlich verringert ist. Das Profil ist so gestaltet das es eine gute Haftung auf Schnee und Eis sichert und sogenannte Selbstreinigungseigenschaften besitzt, das heißt dass Schnee und Matsch durch die Raddrehung aus dem Profil geschleudert werden.

 

Ganzjahresreifen oder Allwetterreifen:

Reifen die sowohl im Sommerbetrieb als auch im Winterbetrieb eingesetzt werden können. Dabei stellen die Reifen ein Kompromiß aus Sommer- und Winterreifen dar. Wie bei Kompromissen üblich sind die Reifen keine pefekte Lösung. Sie sind bestenfalls für Kraftfahrer geeignet die im Winter bei Schnee und Eis das Fahrzeug stehen lassen.

 

Runderneuerte Reifen:

Recycling wird in allen Bereichen der Wirtschaft groß geschrieben. Reifen sind im allgemeinen sehr schlecht zu entsorgen, darum werden intakte Reifen wieder aufbereitet. Die Altreifen werden in aufwendigen Verfahren geprüft und das Profil entfernt. Danach wird ein neues Profil und die Reifenwulst vulkanisiert. Dabei handelt es sich um ein staatlich anerkanntes, zugelassenes und geprüftes Verfahren. Runderneuerte Reifen sind die preiswerte Alternative zu Neureifen die als Sommer- und als Winterreifen erhältlich sind. Da es sich um ein zertifiziertes Aufbereitungsverfahren handelt, gibt es auch keine Gründe dafür, dass Versicherungen den Versicherungsschutz bei Verwendung von runderneuerten Reifen ablehenen können.

 

 

 

 

 

Tragfähigkeitsindex


Der Tragfähigkeitsindex ist in der Reifenbezeichnung angegeben und wird durch eine Codezahl für die maximale Tragfähigkeit eines Reifens dargestellt. Dieser Tragfähigkeitsindex ist im Fahrzeugschein Ihres Fahrzeuges eingetragen. Bitte achten Sie beim Reifenkauf darauf, da sonst die Allgemeine Betriebserlaubnis Ihres Fahrzeuges erlischt.

 

T
r
a
g
f
ä
h
i
g
k
e
i
t

(kg)
I n d e x  I n d e x
 50515253545556575859 60616263646566676869
190          250          
195          257          
200          265          
206          272          
212          280          
218          290          
224          300          
230          307          
236          315          
243          325          

 

T
r
a
g
f
ä
h
i
g
k
e
i
t

(kg)
I n d e x  I n d e x
 70717273747576777879 80818283848586878889
335          450          
345          462          
355          475          
365          487          
375          500          
387          515          
400          530          
412          545          
425          560          
437          580          

 

T
r
a
g
f
ä
h
i
g
k
e
i
t

(kg)
I n d e x  I n d e x
 90919293949596979899 100101102103104105106107108109
600          800          
615          825          
630          850          
650          875          
670          900          
690          925          
710          950          
730          975          
750          1000          
775          1030          

 

Geschwindigkeitsindex


Ein Buchstabe am Ende der Reifenbezeichnung kennzeichnet die maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit des Reifens. Dieser Geschwindigkeitsindex ist im Fahrzeugschein Ihres Fahrzeuges eingetragen. Bitte achten Sie beim Reifenkauf darauf, da sonst die Allgemeine Betriebserlaubnis Ihres Fahrzeuges erlischt.

 

Bei Winterreifen ist es möglich, Reifen mit einem Geschwindigkeitsindex zu benutzen, der eine Klasse geringer ist als die im Fahrzeugschein eingetragene. Allerdings ist dann ein Aufkleber im Sichtbereich des Fahrers anzubringen, auf dem die zulässige Höchstgeschwindigkeit angegeben ist.

 

Geschwindigkeitssymbol:NPQSTHVWYZR
Max. Geschwindigkeit in Km/h:140150160180190210240270300270

 

 

 

 

 

 

 

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